Gitarrenhersteller Gibson einigt sich mit der Justiz

Die Regierung willigt ein nicht strafrechtlich gegen Gibson vorzugehen

August 2012 – Nach wochenlangen Verhandlungen hat sich Gibson in allen Streitpunkten mit der amerikanischen Regierung und dem amerikanischen Justizministerium geeinigt. Der Geschäftsführer, Henry Juszkiewicz, kommentiert: „Wir fühlten uns dazu veranlasst eine Einigung zu erzielen, da sich die Kosten unseren Fall vor Gericht zu beweisen auf mehrere Millionen US-Dollar belaufen hätten und es sehr lange gedauert hätte den Prozess beizulegen. So können wir uns wieder darauf konzentrieren Gitarren zu bauen. Ein wichtiger Aspekt der Einigung ist die Rückgabe der Güter, die während der zweiten bewaffneten Razzia in unseren Produktionsstätten beschlagnahmt wurden, und die offizielle Bestätigung, dass wir weiterhin Palisander- und Ebenholz aus Indien beziehen können – wie wir es bereits seit vielen Jahrzehnten tun.“

Obwohl „…die Regierung anerkennt, dass Gibson mit der Regierung und während der Untersuchung durch die amerikanische Artenschuzbehörde, Fish and Wildlife Service, kooperiert hat“, war Gibson zwei feindlichen Razzien auf die Produktionsstätten durch bewaffnete Beamte in Kampfausrüstung ausgesetzt. Im Rahmen der Razzien wurden Gibson-Mitarbeiter gezwungen das Unternehmensgelände zu verlassen, die Produktion stillgelegt, Güter als verbotene Ware beschlagnahmt und Drohungen ausgesprochen, die zur Schließung des Unternehmens geführt hätten.

Der Geschäftsführer, Henry Juszkiewicz, kommentiert: „Wir sind der Auffassung, dass Gibson auf unangemessene Weise angegriffen wurde, denn die Sache hätte mit einer einfachen Kontaktaufnahme durch einen engagierten Regierungsmitarbeiter geklärt werden können. Statt dessen hat die Regierung gewaltsame und feindliche Maßnahmen ergriffen und hat sich der vollen Gewalt der amerikanischen Regierung und mehrerer bewaffneter Spezialeinheiten bedient – ein Vorgehen, das den amerikanischen Steuerzahler mehrere Millionen US-Dollar kostet, das einen Betrieb gefährdet, der Produkte in den USA fertigt und neue Arbeitsplätze schafft, und, das eine wettbewerbliche Benachteiligung erzeugt. Dies verdeutlicht den wachsenden Trend seitens der amerikanischen Regierung Regeln und Vorschriften zu kriminalisieren und amerikanische Unternehmen wie Drogenhändler zu behandeln. Das ist falsch und ungerecht. Ich verpflichte mich dazu, hart dafür zu arbeiten, die Ungerechtigkeit der Gesetzgebung zu korrigieren, mich für Gerechtigkeit und gerechte Gerichtsverfahren einzusetzen, und sicherzustellen, dass das Gesetz seinem rechten Zweck dient, nämlich die Bösen zur Strecke zu bringen und die akute Entwaldung unseres Planeten zu stoppen.“

Gibson veröffentlicht die Einigung samt anhängiger Darstellung der Tatsachen, auf die sich die amerikanische Regierung und Gibson geeinigt haben, an dieser Stelle, damit jeder unabhängig seine Schlussfolgerungen ziehen kann.

Über Gibson:
Gibson Guitar Corp. ist weltweit für die Produktion hochwertiger Saiteninstrumente bekannt. Zur Produktpalette gehören neben akustischen und elektrischen Gitarren auch Mandolinen und Banjos. Die Gibson Robot Gitarre, die Gibson Dark Fire, die Gibson Dusk Tiger sowie die Gibson Firebird X gelten als die herausragendsten Innovationen im Bereich der elektronischen Gitarren der letzten 75 Jahre. Mit der durch die Gibson Guitar Corp ins Leben gerufene Gibson Foundation engagiert sich das Unternehmen zudem sozial.
Gibson Guitar Corp. wurde 1894 in Kalamazoo, Michigan gegründet. Die Unternehmenszentrale bfindet sich in Nashville, Tennessee. Seit 1984 gehören die Marken Epiphone, Cerwin-Vega!, Dobro, Kramer, Onkyo, KRK Systems, Steinberger, Tobias, Echoplex, Electar, Flatiron, Slingerland, Stanton, Valley Arts, Maestro, Oberheim, Baldwin, Sunshine Piano, Take Anywhere Technology, J&C Fischer, Chickering, Hamilton, Wurlitzer und Gibson Pro Audio zur Gibson Markenfamilie.
Weitere Informationen unter www.gibson.com sowie www.facbook.com/gibsongermany und http://www.twitter.com/gibsongermany

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