Wenn die intelligente Uhr geschlagen wird Fraunhofer und die Smartwatch

Nach dem Smartphone beginnt die Smartwatch auf dem digitalen Markt Fuß zu fassen. Ihre Vorteile: man muss sie nicht erst aus der Tasche holen und hat die Hände frei. Welche Möglichkeiten diese neuen Geräte für uns in Zukunft bieten, wissen die Forscher des Fraunhofer IGD in Rostock.

(ddp direct) (Rostock/Darmstadt/Graz) Smartwatches bieten viel mehr als nur die Uhrzeit. Drahtlos mit einem Smartphone verbunden, zeigen sie E-Mails oder Kurzmitteilungen an. Der Träger sieht wer gerade anruft, noch ehe er in die Tasche nach dem Handy greift. Smartwatches können sich mit anderen Geräten verbinden, haben einen Vibrationsalarm und verfügen über Sensoren die Bewegungen erkennen.

Das Fraunhofer IGD, die weltweit führende Forschungseinrichtung für angewandtes Visual Computing, entwickelt Technologien und Anwendungsmöglichkeiten für diese neuen Alltagsgegenstände. Die intelligenten Uhren werden genutzt, um mit einfachen Gesten Geräte und Anlagen zu bedienen. Die technischen Gegebenheiten einer Smartwatch ermöglichen Anwendungen, die weit über das hinausgehen was man vermutet, sagt Gerald Bieber, Mitarbeiter der Abteilung Interactive Document Engineering. Zusammen mit seinen Kollegen entwickelt er in Rostock Lösungen für Montage- und Bauprojekte.

Trägt ein Monteur Handschuhe oder hat schmutzige Hände, so ist die Bedienung von Smartphones oder Tablet-PCs nahezu unmöglich. Das Fraunhofer IGD bietet hierfür eine eigens entwickelte Freihandbedienung. Eine Smartwatch kann durch diese über ihre Sensoren auf Armbewegungen und Klopfzeichen reagieren. Statt eines Mausklicks kann nun auch ein zweimaliges Klopfen auf die Uhr Maschinen einschalten. Bieber sieht noch weitere Einsatzmöglichkeiten: Durch den Vibrationsalarm der Uhren können beispielsweise ältere Menschen an wichtige Dinge erinnert und somit in ihrem alltäglichem Leben unterstützt werden. Das funktioniert nicht nur zu einer bestimmten Uhrzeit, sondern in einer intelligenten Wohnumgebung auch bei einer vorher festgelegten Situation.

Die Fraunhofer-Forscher präsentieren ihre Smartwatch-Anwendungen auf der Jubiläumsfeier des Fraunhofer IGD am 1. Juni in Rostock. Zusätzlich gibt es auch noch weitere Forschungsergebnisse zu sehen. Die Besucher können an jeder Demonstration teilnehmen und so Forschung live miterleben.

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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Hierzu zählen Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.

Das Fraunhofer IGD entwickelt Prototypen und Komplettlösungen nach kundenspezifischen Anforderungen. Die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IGD verwenden, erfassen und bearbeiten Bilder und Graphiken für alle denk-baren computerbasierten Anwendungen.

Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Fraunhofer IGD haben direkten Bezug zu aktuellen Problemstellungen in der Wirtschaft. Das Anwendungsspektrum der Konzepte, Modelle und Praxislösungen ist sehr vielfältig aber auch spezialisiert. Es reicht von der Virtuellen Produktentwicklung über Medizin, Verkehr bis hin zu multimedialem Lernen und Training.

Gemeinsam mit seinen Partneruniversitäten forscht das Fraunhofer IGD an verschiedenen Schlüsseltechnologien und arbeitet mit Unternehmen unterschiedlichster Industriesektoren zusammen. Das Fraunhofer IGD hat neben dem Hauptsitz in Darmstadt weitere Standorte in Rostock, Graz und Singapur. Es beschäftigt mehr als 200 (vollzeitäquivalente) feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Etat beträgt über 16 Millionen Euro.

Kontakt:
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Konrad Baier
Fraunhoferstraße 5
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